LIFTKET hat die aktuelle CO₂-Bilanz für den Standort Wurzen fertiggestellt und damit die Entwicklung der Treibhausgasemissionen der vergangenen drei Jahre dokumentiert. Die Ergebnisse zeigen messbare Fortschritte und schaffen zugleich eine transparente Grundlage für weitere Verbesserungen.
Die Bilanz betrachtet die Jahre 2023 bis 2025 und folgt dem sogenannten Gate-to-Gate-Ansatz. Erfasst werden alle relevanten Prozesse vom Eintreffen der Waren am Standort bis zum Verlassen der fertigen Produkte. Die aktuelle Bilanz berücksichtigt die direkt verursachten Emissionen aus Scope 1 sowie die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie gemäß Scope 2. Emissionen aus Scope 3 sind derzeit nicht Bestandteil der Betrachtung.
Positive Entwicklung seit 2023
Die Scope-1- und Scope-2-Emissionen am Standort Wurzen konnten von 1.137,8 Tonnen CO₂e im Jahr 2023 auf 851,9 Tonnen CO₂e im Jahr 2025 reduziert werden. Das entspricht einer Verringerung um 285,9 Tonnen beziehungsweise rund 25 Prozent.
Diese Entwicklung zeigt die Wirkung der bereits umgesetzten Maßnahmen. Dazu gehören insbesondere der Ausbau der eigenen Photovoltaikstromerzeugung, der wachsende Anteil erneuerbarer Energien, ein verbessertes Energiemanagement sowie erste Schritte hin zu einem effizienteren und zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.
Wird zusätzlich der durch die LIFTKET-Photovoltaikanlagen erzeugte und in das öffentliche Stromnetz eingespeiste Strom berücksichtigt, reduzierte sich der berechnete CO₂-Fußabdruck von 1.137,8 Tonnen CO₂e im Jahr 2023 auf 566,1 Tonnen CO₂e im Jahr 2025. Dies entspricht einer Verbesserung von mehr als 50 Prozent innerhalb von drei Jahren.
Auch für das Jahr 2026 liegen bereits Prognosen vor. Diese lassen erwarten, dass sich der positive Trend weiter fortsetzt. Gleichzeitig wurden zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, die zu einer weiteren Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks beitragen sollen.
Transparenz als Grundlage für weitere Maßnahmen
Die CO₂-Bilanzierung dient LIFTKET nicht allein dazu, Ergebnisse zu dokumentieren. Sie hilft uns, die wesentlichen Emissionsquellen zu identifizieren, die Wirksamkeit bereits umgesetzter Maßnahmen zu bewerten und weitere Handlungsfelder abzuleiten.
Ergänzend wurden durchschnittliche CO₂-Fußabdrücke für repräsentative Produkte aus den unterschiedlichen Marktsegmenten ermittelt. Diese Informationen können unsere Kunden dabei unterstützen, LIFTKET-Produkte in ihre eigenen CO₂-Bilanzen und Nachhaltigkeitsbewertungen einzubeziehen.
Mit einer Wertschöpfungstiefe von mehr als 90 Prozent findet ein großer Teil unserer Fertigung direkt am Standort Wurzen statt. Dadurch verfügen wir über eine hohe Transparenz innerhalb unserer Produktionsprozesse und können viele der relevanten Faktoren unmittelbar beeinflussen.
Weitere Verbesserungen bis 2027 angestrebt
Unser Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung und der tatsächlichen Reduzierung von Emissionen. LIFTKET setzt deshalb nicht vorrangig auf externe Kompensationsmodelle. Erst wenn technisch und wirtschaftlich realisierbare Reduktionsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, sollen nachhaltige Kompensationsmaßnahmen für verbleibende Emissionen geprüft werden.
Um den positiven Trend fortzusetzen, wurden bereits weitere Maßnahmen angestoßen. Zu den zentralen Handlungsfeldern bis 2027 gehören:
- die verstärkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien,
- die Erhöhung des Eigenverbrauchs unserer Photovoltaikanlagen,
- die weitere Optimierung der Heizungssteuerung und Betriebszeiten,
- Investitionen in energieeffizientere Maschinen und Fertigungsprozesse,
- die schrittweise Elektrifizierung des Fuhrparks,
- eine effizientere Planung betrieblicher Fahrten sowie
- die weitere Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden für einen bewussten Umgang mit Energie.
Die aktuelle Bilanz ist für uns ein wichtiger Meilenstein – aber kein Endpunkt. LIFTKET wird seine Emissionen auch künftig systematisch erfassen, die Entwicklung transparent kommunizieren und den eigenen ökologischen Fußabdruck Schritt für Schritt weiter reduzieren.


